Was sagt die Bibel zu Regierungen? Wie müssen sie sein, was dürfen sie, was nicht? Und: Wie müssen sich Christen gegenüber einer Regierung verhalten?
Kaum zu glauben, aber wahr: Anordnungen an Regierungen ziehen sich durch die gesamte Bibel. Wir finden Geschichten, Verheißungen und Warnungen an Regierungen. Warum ist das so? Warum spricht die Bibel so oft über Regierungen, warnt sie vor Ungehorsam, verheißt ihnen aber auch Segen, wenn sie Gottes Gebote befolgen?
Eine Regierung hat Macht über ein Volk und kann eine Gesellschaft in den Untergang führen oder für Frieden und Wohlstand sorgen. Gott warnt deshalb die Mächtigen der Erde vor Machtmissbrauch, verspricht ihnen aber auch Segen, wenn sie sich als Diener Gottes und ihres Volkes betrachten und entsprechend handeln.
Wer jetzt erwartet, ich würde etwas über die westlichen Regierungen im allgemeinen und unsere im besonderen schreiben, den muss ich enttäuschen. Dieser Artikel wird nicht politisch. Ich will lediglich die biblischen Aussagen betrachten, die über Regierungen gesagt werden. Gott ist der Souverän, der über alles herrscht. Nichts entgeht Seiner Gewalt und Seinem Willen. Deshalb muss sich jedes Regierungsmitglied darüber im Klaren sein, dass wir einen gerechten Herrscher haben, der über allem steht und die Entscheidungen einer Regierung beurteilt.
Die Bibel hat Israel im Blick. Es ist Gottes auserwähltes Volk, deshalb betreffen die biblischen Aussagen das Königreich Israel. Weil Gott sich aber nicht ändert und Sein moralischer Kompass für alle Menschen und alle Zeiten gilt, müssen sich auch unsere heutigen Regierungen an Seinen Maßstäben messen lassen.
Gott setzt Regierungen ein
21 Er (= Gott) führt andere Zeiten und Stunden herbei; er setzt Könige ab und setzt Könige ein; er gibt den Weisen die Weisheit und den Verständigen den Verstand.
Daniel 2,21
Wir Menschen glauben immer, dass wir entscheiden, wer die Regierung stellen soll. Sei es durch Erbschaft (bei Königreichen, aber auch bei totalitären Regimen) oder Wahl (in Demokratien). Tatsache ist aber: Gott entscheidet über die Regierung eines Landes – und Er entscheidet über richtige und falsche Handlungen. Sein göttlicher Maßstab steht über jedem menschlichen.
22 Der HERR ist unser Richter, der HERR ist unser Gesetzgeber, der HERR ist unser König.
Jesaja 33,22a
Nicht Menschen stellen das höchste Gericht – Gott selbst ist es. Er wird jeden Menschen nach Seinen Gesetzen richten oder freisprechen.
Eine Warnung an die Regierung
1 Wehe denen, die ungerechte Gesetze erlassen, und den Schreibern, die bedrückende Vorschriften schreiben,
2 womit sie die Armen vom Rechtsweg verdrängen und den Unterdrückten meines Volkes ihr Recht rauben, damit die Witwen ihre Beute werden und sie die Waisen plündern können.Jesaja 10,1-2
Um seine Aufgaben zu erfüllen, braucht der Staat Geld. Er muss die Infrastruktur pflegen, die öffentliche Ordnung aufrecht erhalten und für Bildung sorgen. Deshalb sind Schulen, Polizei und Gerichte erforderlich. Um das zu finanzieren braucht er Steuern. Einen “Räuberstaat” allerdings lehnt Gott ab. Jeder soll leben können: Der Staat, der Unternehmer, aber auch ein normaler Arbeitnehmer. Die Mächtigen werden davor gewarnt, ihre Bevölkerung auszuplündern.
Gott hat immer die Ärmsten der Armen im Blick. In Israel waren das Waisen und Witwen. Heute sind das die Menschen, die nicht arbeiten können und deshalb auf Unterstützung angewiesen sind. Wer nicht arbeiten kann, muss natürlich versorgt werden. Die Bibel hat aber eine klare Aussage für diejenigen, die nicht arbeiten wollen:
10 Denn als wir bei euch waren, geboten wir euch dies: Wenn jemand nicht arbeiten will, so soll er auch nicht essen!
2. Thessalonicher 3,10
Wohlgemerkt: wer nicht arbeiten will, ist hier gemeint. Wer nicht arbeiten kann, muss vom Staat versorgt werden und hat sogar das Recht dazu. Gott hört die Schreie der Unterdrückten.
21 Ihr sollt Witwen und Waisen nicht bedrücken.
22 Wirst du sie bedrücken und werden sie zu mir schreien, so werde ich ihr Schreien erhören.2. Mose 22,21+22
Gott hasst Ungerechtigkeit, wo der Mächtige die Schwachen und Armen unterdrückt und ausbeutet. Aber auch Ideologien und Machtmissbrauch lehnt Gott ab und warnt davor:
20 Wehe denen, die Böses gut und Gutes böse nennen, die Finsternis zu Licht und Licht zu Finsternis erklären, die Bitteres süß und Süßes bitter nennen!
Jesaja 5,20
Wer eine Warnung ignoriert, die in der Bibel mit “Wehe” beginnt, wird ein entsprechend hartes Urteil Gottes erfahren.
Gott setzt Regierungen ab
Gott hat schon immer in die menschliche Geschichte eingegriffen, indem Er Regierungen abgesetzt oder sogar zerstört hat. Die Könige der Vergangenheit können das bestätigen.
Eine ungerechte und ungläubige Regierung, die wider besseren Wissens ihren falschen Weg weiter geht, beschwört Gottes Gericht herauf. Dazu ein paar Beispiele:
Der Pharao, der Israel nicht ziehen lassen wollte
15 (Gott spricht durch Mose mit dem Pharao) Denn ich hätte meine Hand schon ausstrecken und dich und dein Volk mit der Pest schlagen können, dass du von der Erde vertilgt worden wärst;
16 aber ich habe dich eben dazu bestehen lassen, dass ich an dir meine Macht erweise und dass mein Name verkündigt werde auf der ganzen Erde.2. Mose 9,15-16
Gott selbst griff ein, um Sein Volk zu befreien. In diesen Versen wird der Pharao zwischen der sechsten und siebten Plage gewarnt, Gottes Gebot in den Wind zu schlagen. Das Ende kennen wir: Am Ende ist die Erstgeburt der Ägypter tot und das ägyptische Heer ertrinkt im Meer. Gott selbst führt Regierungen in den Untergang, wenn sie sich nicht unter Seine Gebote stellen. Ganz besonders dann, wenn sie sich gegen sein auserwähltes Volk richtet, das Gott Seinen Augapfel nennt (Sacharja 2,12).
König Nebukadnezar
30 Im selben Augenblick erfüllte sich das Wort an Nebukadnezar: Er wurde von den Menschen ausgestoßen, fraß Gras wie ein Ochse, und sein Leib wurde vom Tau des Himmels benetzt, bis sein Haar so lang wurde wie Adlerfedern und seine Nägel wie Vogelkrallen.
Daniel 4,30
Nebukadnezar wurde wahnsinnig und verlor für sieben Jahre seine Regierung (Daniel 4,25-31). Er verliert sogar seine Menschlichkeit und lebt wie ein Tier. Daniel gibt hier Nebukadnezars Bericht wieder, in dem er seine Erlebnisse schildert. Er endet mit einem Lob Gottes, der ihm seinen Thron und sein Leben nahm, aber am Ende auch zurück gab. Der damals mächtigste Herrscher der Erde erkennt, dass Gott über allem steht und demütigt sich unter Seiner Herrschaft. Nebukadnezar ist eine Aufforderung an alle Mächtigen dieser Welt: Jeder Mensch ohne Ausnahme muss sich unter Gottes Gebote stellen und sie befolgen. Jeder, der das tut, darf am Ende in Seiner Gegenwart leben. Auch wenn nicht alle Bibelausleger meine Meinung teilen: Ich glaube, dass ich Nebukadnezar in Gottes Reich kennen lernen werde. Wenn Nebukadnezar sich unter Gottes Gebote demütigen konnte, kann das jeder Mächtige heute auch tun. Er muss es sogar, wenn er sein Leben bewahren will.
Saul, der erste König Israels
23 Denn Ungehorsam ist wie die Sünde der Wahrsagerei, und Widerspenstigkeit ist wie Abgötterei und Götzendienst. Weil du nun das Wort des HERRN verworfen hast, so hat er dich verworfen, dass du nicht mehr König sein sollst!
2. Samuel 15,23
Saul wird von Gott persönlich eingesetzt, aber nach seinem wiederholten Ungehorsam auch wieder abgesetzt. Er stirbt schließlich in einem Krieg gegen die Philister (1. Samuel 31,1-6) auf die verwerflichste Weise: Er begeht Selbstmord (Vers 4).
In der Bibel finden wir noch viele andere Beispiele von Königen, die Gottes Gericht erlebt haben, weil sie sich gegen Seine Gebote stellten: Ahab, Johachin (genannt Konja) und natürlich Zedekia, den letzten König des Südreiches, der den Tod seiner Söhne ansehen musste, bevor er geblendet wurde (Jeremia 39,6-7).
Jede Regierung ohne Ausnahme muss sich diese Beispiele zu Herzen nehmen und entsprechend handeln. Wie ich weiter oben geschrieben habe: Gottes Moralvorstellungen sind zeitlos und gelten heute noch immer, egal, welche Regierungsform ein Land hat.
Das Volk unter einer Regierung
Der König (bzw. die Regierung) ist für das Volk und seine Moral verantwortlich. Ob das Volk den Entscheidungen des Herrschers folgt oder nicht – es teilt dessen Schicksal. Deshalb trifft Gottes Zorn und Sein Gericht auch das Volk selbst.
Während in einer Monarchie, wie sie Israel damals hatte, das Volk kein Mitspracherecht hatte, haben wir heute in modernen Demokratien die Möglichkeit, direkten Einfluss auf die Regierung zu nehmen. Das bürdet uns als “Otto Normalverbraucher” aber eine besondere Verantwortung auf: Wir selbst sind es, die eine Regierung wählen. Für ihre Entscheidungen sind wir also mit verantwortlich. Aber wer eine Regierung nicht gewählt hat, leidet ebenfalls unter Gottes Gericht, wenn sich die Regierung gegen Gott stellt.
12 Mein Volk wird von Mutwilligen bedrückt, und Frauen beherrschen es. Mein Volk, deine Führer verführen dich und haben den Weg verwüstet, den du wandeln sollst.
Jesaja 3,12
Hier wird von unfähigen Regierungen gesprochen. Unerfahrene Menschen, die eine Regierung stellen führen eine Gesellschaft in den Untergang. Eine solche Regierung ist Gottes Gericht über ein Volk. Wenn diese Regierung dann noch demokratisch gewählt wurde, kann sich niemand aus dem Volk über die Regierung beschweren, denn die Regierung liefert wie bestellt.
Aber – und auch das muss gesagt werden – das Volk profitiert von richtigen Entscheidungen der Regierung, wenn sie Gottes Gebote befolgt und damit auch im Sinne des Volkes entscheidet.
Egal, ob ein Regierender als Monarch oder in einer Demokratie über ein Volk herrscht, er wird von Gott für sein Handeln verantwortlich gemacht – spätestens am Ende der Zeit vor dem Weißen Thron wird Gott. Sein Urteil sprechen. Wehe dem Herrscher, der seine Macht missbraucht und die Menschen ausbeutet, die ihm anvertraut wurden. Aber wohl dem Herrscher, der im Sinne und zum Wohl seines Volkes handelt. Auf ihm liegt der Segen Gottes. Mir als Untertan einer Regierung ist es ein Trost zu wissen, dass es eine endgültige Gerichtsbarkeit gibt.
Verheißungen für gerechte Regierungen
10 So nehmt nun Verstand an, ihr Könige, und lasst euch warnen, ihr Richter der Erde!
11 Dient dem HERRN mit Furcht und frohlockt mit Zittern.Psalm 2,10-11
Das sollten sich alle Mächtigen hinter die Ohren schreiben: Gott ist der König aller Menschen. Er allein regiert und Er allein richtet einen jeden Menschen – sei er auf dieser Welt Herrscher oder Untertan. Einen “Promi-Bonus” gibt es bei Ihm nicht.
12 Wohl dem Volk, dessen Gott der HERR ist, dem Volk, das er sich zum Erbe erwählt hat!
Psalm 33,12
Wie gesagt, die Bibel hat Israel im Blick. Nur Israel ist Sein auserwähltes Volk. Der Segen, der Israel versprochen wird, gilt aber jeder Regierung in jedem Land, die sich nach Seinen Gesetzen richtet.
34 Gerechtigkeit erhöht ein Volk, die Sünde aber ist die Schande der Völker.
Sprüche 14,34
Gott liebt Gerechtigkeit. Er liebt es, wenn eine Regierung gerecht handelt und sich Seinen Geboten unterordnet. Ein Volk, das eine solche Regierung hat, wird gesegnet sein und Wohlstand wird zunehmen.
Wie haben sich Christen zu verhalten
13 Ordnet euch deshalb aller menschlichen Ordnung unter um des Herrn willen, es sei dem König als dem Oberhaupt
14 oder den Statthaltern als seinen Gesandten zur Bestrafung der Übeltäter und zum Lob derer, die Gutes tun.
- Petrus 2,13-14
Jeder Mensch hat sich der Regierung unterzuordnen. Sie gibt die Richtung vor und bestraft Verbrecher. Bemerkenswert ist dabei, dass sowohl Paulus als auch Petrus unter einer Regierung gelebt haben, die Christen hasste. Beide sind einen Märtyrertod gestorben. Dennoch fordern sie uns Christen auf, eine Regierung zu achten und die Gesetze zu befolgen. Wir Christen haben sogar noch eine besondere Aufgabe:
1 So ermahne ich nun, dass man vor allen Dingen Bitten, Gebete, Fürbitten und Danksagungen darbringe für alle Menschen,
2 für Könige und alle, die in hoher Stellung sind, damit wir ein ruhiges und stilles Leben führen können in aller Gottesfurcht und Ehrbarkeit.2. Timotheus 2,1-2
Wir sollen für die Regierung beten. Dafür, dass sie die guten Entscheidungen trifft, aber auch, dass sie uns in Ruhe unseren Glaube leben lässt. Das gilt für jede Regierung – gut oder schlecht. Wir müssen uns dabei immer bewusst machen, dass Gott letztendlich entscheidet und richtet. Ihm steht das letzte Urteil zu und das müssen wir auch aushalten.
Ist Widerstand erlaubt?
Eine entscheidende Aussage gilt für uns natürlich auch:
29 Aber Petrus und die Apostel antworteten und sprachen: Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen!
Apostelgeschichte 5,29
Weil Gott der Herrscher ist, der über allem steht, stehen auch Seine Gesetze über denen der Menschen. Dort, wo Gesetze etwas verbieten, was Gott fordert oder Gesetze etwas fordern, was Gott verbietet, ist Widerstand angesagt. Wir müssen Gott gehorchen, auch wenn uns das in Konflikt mit menschlicher Obrigkeit bringt. Übrigens gibt sogar unser Grundgesetz das Recht zum Widerstand:
Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.
Grundgesetz, Artikel 20,4
Allerdings ist uns gewalttätiger Widerstand nicht erlaubt. Nirgendwo in der Bibel steht, dass wir mit Gewalt gegen eine Regierung vorgehen dürfen. Gewaltloser Widerstand ist erlaubt, aber nicht gewalttätiger. Das gilt für alle Zeiten und für jede Regierung.
Frauen in der Regierung
Das ist jetzt ein heikles Thema. Ich weiß, dass sich jetzt Widerstand regt. Wir müssen aber auch darüber einmal nachdenken, was die Bibel zu Frauen in Leitungspositionen sagt, auch wenn uns das Gesagte nicht passt.
11 Eine Frau soll in der Stille lernen, in aller Unterordnung.
12 Ich erlaube aber einer Frau nicht, zu lehren, auch nicht, dass sie über den Mann herrscht, sondern sie soll sich still verhalten.1. Timotheus 2,11-12
Eine Frau soll nicht über einen Mann herrschen. Sie wurde als Gehilfin des Mannes geschaffen, wobei “Gehilfin” nicht Mensch zweiter Klasse bedeutet, sondern gleichberechtigter Partner mit anderen Aufgaben. Auch Gott wird als unsere Hilfe bezeichnet (Psalm 33,20) – und die ist bestimmt nicht minderwertig.
Allerdings – das muss ich zugeben – spricht die Bibel ausschließlich von Leitungspositionen in Gemeinden. Von Regierungen wird nicht gesprochen. Das könnte daran liegen, dass sich die Frage zur Zeit der Bibel überhaupt nicht stellte. Könige waren immer Männer.
In Israel gab es eine einzige Frau, die sich selbst als Königin ins Amt mordete:
1 Als aber Athalja, die Mutter Ahasjas, sah, dass ihr Sohn tot war, machte sie sich auf und brachte alle königlichen Nachkommen um ….
3 …. Athalja aber herrschte über das Land.1. Könige 11,1+3
Ob Athalja eine gute Herrscherin war, erfahren wir aus der Bibel nicht. Auf jeden Fall wurde sie nach sieben Jahren getötet und ihr einziger überlebender Sohn Joasch wurde König. Daraus können wir schließen, dass ihre Herrschaft keine gute war.
Darf eine Frau die Regierung leiten? Es gibt nur einen Vers vom Propheten Jesaja, der darauf eingeht und den ich bereits weiter oben zitiert habe:
12 Mein Volk wird von Mutwilligen bedrückt, und Frauen beherrschen es. Mein Volk, deine Führer verführen dich und haben den Weg verwüstet, den du wandeln sollst.
Jesaja 3,12
Mutwillige – also solche, die mit Willkür herrschen – und Frauen haben in einer Regierung nichts zu suchen. Als Mitarbeiterinnen sind Frauen herzlich willkommen, aber nicht in einer Leitungsposition. Allerdings muss ich zugeben, dass dies der einzige Vers ist, der etwas über Frauen in einer Regierung sagt. Alle anderen Verse gehen auf Frauen in Gemeinden ein. Allerdings gibt es auch nur einen Vers, in dem der Mensch als Ebenbild Gottes bezeichnet wird (1. Mose 1,27), der trotzdem gültig ist. Niemals sollte man eine Aussage der Bibel unterschätzen, die nur einmal getätigt wird!
Das ewige Reich am Ende der Zeit
Hier habe ich eine kleine Auswahl von Bibelversen aufgeführt, die Regierungen betreffen. Eine Unrechts-Regierung muss sich Gott gegenüber verantworten. Wenn wir unter einer Regierung leiden, dürfen wir wissen, dass Er Recht spricht und entsprechend richtet. Und wir dürfen wissen:
18 Ich bin überzeugt, dass die Leiden der jetzigen Zeit nicht ins Gewicht fallen gegenüber der Herrlichkeit, die an uns geoffenbart werden soll.
Apostelgeschichte 8,18
Am Ende der Zeit wird Gott jede Träne abwischen und alles wieder zurecht rücken. Ihm gehört das letzte und ewige Reich. Wir dürfen uns darauf freuen, dass wir in einem ewigen und gerechten Friedensreich leben dürfen. Freuen wir uns auf einen König, der uns liebt, bei dem wir zu jeder Zeit eine Privataudienz haben dürfen und bei dem es uns ewig gut gehen wird.
